«Chicago 1930» am Blochmontag.

Erstellt am: 7.3.2017

Seit Jahrhunderten wird im Appenzell Ausserrhoden die Tradition des fasnächtlichen Blochmontags gepflegt. Auch bei der Stiftung Waldheim gehört der Montag nach Aschermittwoch zum festen Bestandteil des Jahresprogramms. Gestern war es wieder soweit: Unter dem Motto «Chicago 1930» trafen sich Bewohner und Mitarbeitende zur gemeinsamen Fasnachtsparty.

Pünktlich um 13.30 Uhr fuhren die ersten Limousinen mit dem Logo der Stiftung Waldheim beim Gemeindezentrum in Rehetobel vor. Unter den Fahrgästen: stilecht gekleidete Damen und Herren im Charleston Kleid oder Nadelstreifen, wie man sie aus den Filmen über das berüchtigte Gangstertum im Chicago der 30iger-Jahre kennt. Wie es sich für ein Fest der Stiftung Waldheim gehört, wurden den Partygästen sowohl musikalische als auch kulinarische Leckerbissen geboten. Zu den beschwingten Tönen der kriminell groovigen Mafiaband wurde ausgiebig getanzt und mitgesungen, bevor es anschliessend den «Krapfen» erbarmungslos an den Kragen ging.

Bei der Maskenprämierung schwang die Wohngruppe Venus mit ihren herrlich rotgestreiften 30er-Jahre Badekostümen obenaus, während der Titel bei den Einzelmasken in diesem Jahr an Brigitte Ingold ging. Schön war’s – wir sehen uns im nächsten Jahr.