Neugestaltung Areal Bellevue

Die Anfänge des Wohnheims Bellevue reichen zurück bis ins Jahr 1962. Damals fungierte unser Stiftungsgründer Josef Kämpf noch persönlich als Heimleiter. Das angrenzende Bauernhaus – schon damals ein altehrwürdiges Gebäude – ist auf dieser Aufnahme aus den Anfangsjahren im Hintergrund zu erkennen.

Über die Jahrzehnte hinweg ist die bauliche Infrastruktur rund um das Originalgebäude stetig gewachsen. Vor allem die markante Erweiterung im Jahr 1994 hat das Gesicht des Bellevues wesentlich verändert. Und aus dem Bauernhaus wurde schliesslich die Aussenwohngruppe «Sakura» mit BEWO-Schwerpunkt auf Autismus-Spektrum-Störung.

Nun macht das in die Jahre gekommene Haus Platz für eine nachhaltige Umgestaltung des gesamten Wohnheim-Areals. Hierfür hat das Architekturbüro Gemperle Stauffacher St.Gallen zwei zentrale Aspekte ins Zentrum der Planung gestellt:

Wie wollen wir das Areal für alle Bewohnenden zu einem lebendigen Ort der Begegnung gestalten und welche Voraussetzungen müssen wir dafür schaffen? Wie können wir die betrieblichen Abläufe rund um die bestehenden Gebäude optimieren? Mit einem umfassenden Gestaltungskonzept ist es den Planern gelungen, diese Fragen perfekt zu beantworten. Die zukunftsträchtige Arealentwicklung wertet das gesamte Wohnerlebnis im Wohnheim Bellevue wesentlich auf.

Wir können davon ausgehen, dass die Bauarbeiten im Frühjahr 2022 losgehen. Der Zeitplan sieht eine Bauzeit bis zum Beginn des Jahres 2023 vor. Die Anpflanzung und Begrünung nach dem Winter wird den Schlusspunkt setzen.

Bilder zum Bauprojekt