Nach fast zwei Jahrzehnten engagierter Arbeit tritt Reto Moggi aus dem Stiftungsrat der Stiftung Waldheim zurück. Neu nimmt seit Januar 2026 Andreas Tenger aus Herisau im Stiftungsrat Einsitz. Er bringt langjährige Führungs- und Projekterfahrung aus dem Ingenieurwesen mit und wird sich im Ressort Bau und Infrastruktur ebenso einbringen wie in der nachhaltigen Weiterentwicklung der Stiftung Waldheim.
Die Stiftung Waldheim informiert über eine Veränderung im Stiftungsrat: Nach nahezu 20 Jahren ehrenamtlichen Wirkens, davon neun Jahre als Vize-Präsident, übergibt Reto Moggi sein Amt in jüngere Hände. Der Stiftungsrat dankt ihm für sein langjähriges, verlässliches Engagement und die prägende Mitgestaltung in wichtigen Entwicklungsphasen der Stiftung.
Auf den Bauprofi folgt ein Bauprofi
Als Nachfolger hat der Stiftungsrat den aus Herisau stammenden Baufachmann Andreas Tenger gewählt. Der diplomierte Bauingenieur HTL ist seit 16 Jahren bei Wälli Ingenieure Herisau tätig und führt das Unternehmen seit fünf Jahren als CEO. Im Stiftungsrat übernimmt er das Ressort Bau und Infrastruktur und bringt darüber hinaus seine Führungs- und Projekterfahrung in die strategische Ausrichtung der Stiftung Waldheim ein.
«Mich hat überzeugt, wie klar die Stiftung Waldheim ihre Verantwortung lebt gegenüber den Klientinnen und Klienten, den Mitarbeitenden und nicht zuletzt auch der Region. Ich möchte mich einbringen, damit die Stiftung auch künftig gut aufgestellt ist: in der Substanz ihrer Gebäude, aber vor allem in ihren Entscheidungen und ihrer langfristigen Entwicklung. Ich freue mich auf meine Tätigkeit im Stiftungsrat und darauf, die strategischen Fragen rund um das Leben und Arbeiten in der Stiftung Waldheim mitzugestalten», sagt Andreas Tenger über seine Wahl.
Kontinuität mit regionaler Verankerung
Stiftungsratspräsidentin Marianne Koller-Bohl, ehemalige Frau Landammann des Kantons Appenzell Ausserrhoden, betont: «Mein grosser Dank gilt zunächst Reto Moggi. Er hat die Stiftung Waldheim während fast zwei Jahrzehnten mit grosser Verlässlichkeit, ruhiger Klarheit und wertvollem Wissen geprägt. Sein Mitwirken und seine Präsenz haben Spuren hinterlassen, fachlich wie menschlich. Ich bin jedoch überzeugt, dass wir mit Andreas Tenger die passende Person gefunden haben und die Lücke, die Reto Moggi hinterlässt, hervorragend füllen können», so Marianne Koller-Bohl. «Er verbindet technisches Know-how mit Führungserfahrung und dem Blick fürs Ganze. Gerade bei Bau- und Infrastrukturthemen ist das entscheidend, denn solche Projekte sind nie Selbstzweck, sondern Teil einer verantwortungsvollen Gesamtstrategie. Zudem ist Andreas Tenger stark in der Region verwurzelt und kennt die lokalen Gegebenheiten aus nächster Nähe. Der gesamte Stiftungsrat freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Stiftungsratsmitglied.»