Wenn Kinder gross werden, entwachsen sie ihrem gewohnten Lebensumfeld. Dieser Ablösungsprozess fällt den Beteiligten nicht immer einfach. Deshalb setzen wir alles daran, Sie bei allen wichtigen Fragen einfühlsam und unkompliziert zu unterstützen – damit das Loslassen leichter fällt.
Bei der Stiftung Waldheim stehen Ihnen versierte Fachprofis zur Seite, die mit Ihnen alle nötigen Schritte bis hin zur Aufnahme klären. Sie sind vom Erstgespräch über die Beratung bis hin zur Auswahl der passenden Wohngruppe persönlich für Sie da. Klar, dass alle Beratungsleistungen für Sie nicht nur kostenlos, sondern auch völlig unverbindlich sind.
Die Entscheidung für einen Wohnplatz ist wohlüberlegt – sie entsteht aus Verantwortung, aus Vertrauen und dem Wunsch nach einem wohlbehüteten Ort fürs Leben. Im Filmclip erzählt die Mutter von Manuel, warum sie gemeinsam mit ihrem erwachsenen Sohn den Weg mit der Stiftung Waldheim gewählt hat. Ein Einblick in eine ganz persönliche Geschichte und in das, was wir unter einem liebevollen Zuhause verstehen: ein Ort, an dem Menschen sich wohlfühlen, dazugehören und sich in ihrer Einzigartigkeit entfalten dürfen. Mit kompetentem Fachpersonal, das seine Aufgaben mit Empathie und Freude erfüllt.
Heimat ist kein Ort – es ist ein Gefühl. Und genau dieses Gefühl finden über 200 Menschen mit Beeinträchtigungen in den sechs Wohnheimen der Stiftung Waldheim.
Hier geht es nicht um Standardlösungen, sondern um individuelles Wohnen, massgeschneidert auf persönliche Bedürfnisse und Lebensentwürfe.
Mitten im idyllischen Appenzellerland verbinden wir das Beste aus zwei Welten: Ruhe und Natur auf der einen, gesellschaftliche Teilhabe und vielfältige Aktivitäten auf der anderen Seite. Unsere Wohnkonzepte umfassen sowohl stationär betreute Wohngruppen als auch Aussenwohngruppen – immer mit dem Ziel, ein Höchstmass an Selbstbestimmung und Lebenserfüllung zu ermöglichen.
Unsere Fachkräfte? Profis mit Herz, die ihre Aufgabe rund um die Uhr und mit viel Engagement sowie hoher Fachkompetenz erfüllen. Sie geben Unterstützung, wenn diese gebraucht wird und sie sorgen für Selbstbestimmung, wann und wo immer es möglich ist.
Strukturierte Tagesabläufe? Klar. Kreative Ateliers, Sport- und Bewegungsangebote, gemeinschaftliche Erlebnisse? Auf jeden Fall. Weil wir wissen: Ein erfülltes Leben entsteht durch aktives Erleben, nicht durch Einschränkungen.
Unsere Wohnhäuser bieten vielfältige Lebensräume. Gemeinsames Kochen, Lachen, Feiern oder einfach nur Zusammensitzen bei einer Tasse Kaffee gehören zum Alltag. Und wer mal Zeit für sich braucht? Kein Problem. Privatsphäre und Rückzugsorte sind genauso selbstverständlich wie das herzliche Zusammensein.
Die Gestaltung unserer Wohnhäuser und deren Umgebung ist konsequent darauf ausgelegt, dem Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung die denkbar beste Lebensqualität erhalten.
Wirklich daheim fühlt man sich dort, wo man nicht nur Raum, sondern auch Wärme findet. In der Stiftung Waldheim ist genau das der Kern unseres Wohnkonzepts: ein Ort, an dem jede und jeder als eigenständiger Mensch gesehen wird – mit individuellen Wünschen, Eigenheiten und Träumen. Hier wachsen Verbindungen mit Menschen, die ihre Betreuungsaufgabe mit Freude und Hingabe erfüllen.
Denn eine liebevolle Atmosphäre entsteht nicht von selbst – sie wird gelebt. Von unserem engagierten Team, das mit Herzblut für eine Umgebung sorgt, in der sich alle wohl und angenommen fühlen. Denn am Ende zählt nicht, wo man wohnt, sondern wie sich das Leben dort anfühlt.
Ein strukturierter Alltag ist uns wichtig. Deshalb bieten wir vielfältige Tagesstrukturen an, die darauf abzielen, Fähigkeiten zu fördern und den Tag sinnvoll zu gestalten. Dazu gehören kreative Ateliers, Bewegungsangebote und gemeinschaftliche Aktivitäten, die das soziale Miteinander stärken.
Mehr zum Thema Tagesstruktur.
In der Stiftung Waldheim sorgt eine bunte Tierwelt für echte Wohlfühlmomente. Vom entspannten Spaziergang mit den Lamas und Alpakas über das Füttern der Ziegen im Garten bis hin zu den Reitsequenzen mit den Pferden des Reithofs Rüti – Tiere schaffen Verbindung, beruhigen und bringen Leben in den Alltag. Sie sind Vertraute, Seelentröster und manchmal auch witzige Freunde, die mit ihrer Art für spontane Freude sorgen.
Der tägliche Umgang mit der Tierwelt stärkt das Verantwortungsgefühl, fördert soziale Interaktion und schafft Routinen, die Struktur und Sinn geben. Einfach gesagt: Unsere tierischen «Therapeuten» machen das Leben bunter – und jeden Tag ein bisschen besser.
Bewegung ist mehr als Fortbewegung – sie ist Lebensqualität. In der Stiftung Waldheim geht es nicht nur darum, Menschen zu begleiten, sondern sie in ihrer eigenen Beweglichkeit zu fördern. Das Geheimnis? Kinaesthetics – die Lehre der Bewegungsempfindung.
Hier lernen nicht nur die Klientinnen und Klienten, ihre motorischen Fähigkeiten bewusster zu nutzen, sondern auch die Fachkräfte profitieren. Denn wer die richtigen Bewegungsabläufe kennt, schont nicht nur den eigenen Körper, sondern erleichtert auch den gemeinsamen Alltag. So gelingt der Transfer vom Rollstuhl ins Bett als fliessende, mühelose Bewegung.
Die Betreuungspersonen entwickeln ihre Fähigkeiten stetig weiter. In gezielten Schulungen verfeinern sie ihr Gespür für Bewegung, achten auf Ergonomie und helfen den Klientinnen und Klienten, ihre eigenen Ressourcen optimal zu nutzen.
Die palliative Pflege am Lebensende setzt ein einheitliches Wissen und ein hohes Mass an Flexibilität im Betreuungsteam voraus.
Die Stiftung Waldheim begleitet die Klientinnen und Klienten bis zum Ende ihres Lebensweges mit Würde und höchstmöglicher Betreuungsqualität. Voraussetzung hierfür bilden unsere Leitlinien, die eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen der Wohngruppe, den behandelnden Ärzten, der gesetzlichen Vertretung sowie den hinzugezogenen hospizlichen- und palliativen Netzwerkpartnern beinhalten. Wir setzen alles daran, eine Heimat in gewohnter und geborgener Umgebung bieten zu können – bis zum Lebensende.
Wohnen in der Stiftung Waldheim bedeutet: Ankommen. Wohlfühlen. Sein, wer man ist – mit allen Facetten. Willkommen zu Hause.
Menschen mit geistiger Beeinträchtigung sollen am Alltag teilhaben und ihr Leben mitgestalten können. Doch wie wird das möglich, wenn aufgrund der bestehenden Beeinträchtigung die verbale Sprache nicht eingesetzt werden kann? Die Stiftung Waldheim beantwortet diese Frage mit dem universellen Einsatz der Unterstützten Kommunikation (UK).
Oftmals sind Menschen mit geistiger Beeinträchtigung nicht in der Lage, sich mithilfe der Lautsprache zu verständigen. Deshalb ist es umso wichtiger, mit innovativen Hilfsmitteln nicht nur Gedanken und Wünsche, sondern auch Orientierung und Information auszutauschen. Hier kommt die Unterstützte Kommunikation ins Spiel. Sie umfasst sämtliche Verständigungsformen, die fehlende oder eingeschränkte Lautsprache ergänzen oder ersetzen.
Die meisten Menschen denken bei Barrierefreiheit vor allem an bauliche Massnahmen oder speziell ausgerüstete Fahrzeuge. Doch Barrierefreiheit heisst auch, dass man sich in einem Gebäude einfach orientieren kann, dass man sich mit Hilfe von Gebärden, Bilder oder dem iPad mitteilen und austauschen kann.
Deshalb setzt die Stiftung Waldheim die unterschiedliche Hilfsmittel ganz gezielt ein: Gebärden werden vor allem im Alltag angewandt, wenn es darum geht, einfache Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen wie beispielsweise «Ich will duschen», «Ich möchte trinken» oder «Ich bin müde». Jede Wohngruppe arbeitet zudem mit einer sogenannten UK-Tafel, die sowohl zeitlich als auch aktivbezogen eine bildhafte Übersicht über den aktuellen Tagesablauf ermöglicht.
Heute übernehmen auch Tablets und Apps eine wichtige Funktion bei der Überwindung von Barrieren im Alltag. Durch das Antippen von Bildern und Symbolen lässt sich sehr vieles sehr einfach mitteilen.
Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung verfügen oftmals nur über eine eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit. Dadurch sind sie mitunter nicht in der Lage, ein gesundheitliches Problem zu signalisieren oder gar zu schildern. Für sie wird die regelmässige Visite unserer Heimärzte zum «Heimspiel»: denn in der gewohnten Umgebung der Wohngruppe und im Kreis von vertrauten Bezugspersonen lassen sich medizinische Behandlungen viel entspannter ausführen.
Die Klientinnen und Klienten der Stiftung Waldheim können auf eine regelmässige ärztliche Betreuung durch ein gut eingespieltes Ärzteteam zählen. Jeder Standort verfügt über ein entsprechendes Netzwerk, das eine rasche und unkomplizierte medizinische Begleitung gewährleistet. Durch das beständige Zusammenwirken von Pflegeteams und Heimärzten entstehen nicht nur gegenseitiges Vertrauen, sondern auch das gute Gefühl von Sicherheit.
Da sich Menschen mit geistiger Beeinträchtigung weniger gut ausdrücken können, ist die Zusammenarbeit zwischen Arzt und Pflegebereich wichtig. Das Fachpersonal sieht den Patienten jeden Tag und hat gesundheitliche Veränderungen im Auge. Gleichzeitig sind oftmals mehrere Untersuchungen nötig, um herauszufinden, wo die Ursache einer gesundheitlichen Beschwerde liegt.
Das Vorgehen wird stets auf die spezifische Situation ausgerichtet. Voraussetzung hierfür ist, dass das Wohngruppen-Team die gesundheitliche Verfassung der betreffenden Person intensiv beobachtet und lückenlos dokumentiert. Der Pflegebereich orientiert den Heimarzt regelmässig über die laufende Entwicklung. Welche medizinischen Massnahmen letztlich getroffen werden, wird unter Berücksichtigung der verschiedenen Gesichtspunkte gemeinsam entschieden.
Die Stiftung Waldheim hält immer Rücksprache mit den Angehörigen und erkundigt sich bei ihnen, wie sie die betreffende Person erleben und die Situation einschätzen. So lassen sich gesundheitliche Veränderungen oder spezifische Beschwerden umfassender eruieren. Nach Möglichkeit werden auch die Beistände in Entscheidungsprozesse einbezogen.
Ziel ist es, möglichst langfristige Beziehungen zwischen Arzt und Patienten aufzubauen. Bei der Konsultation von Fachärzten lässt sich ein schnellerer Wechsel jedoch nicht immer ausschliessen. Eine langjährige Zusammenarbeit pflegt die Stiftung Waldheim auch mit verschiedenen Ostschweizer Spitälern. Darüber hinaus setzen wir hinsichtlich Psychiatrie und Neurologie seit vielen Jahren auf das Know-how von Fachspezialisten aus der näheren Region.
Die Stiftung Waldheim setzt immer den Menschen in den Mittelpunkt. Und sie respektiert die persönlichen Präferenzen jeder Einzelnen und jedes Einzelnen. Tatsache ist jedoch auch, dass der Grad der Selbstbestimmung unter gewissen Umständen an eine Grenze gelangt. Folglich entstehen auch Situationen, in denen die Bezugsperson im Sinne des Bewohners bzw. der Bewohnerin ein Einverständnis erteilt. So zum Beispiel bei einer notwendig gewordenen Blutabnahme im Rahmen einer Konsultation.
Der Samichlaus und der Schmutzli auf Besuch im Wohnheim Bellevue.
Mit ganz leichter Verspätung haben der Samichlaus und der Schmutzli gestern im Wohnheim Bellevue in Walzenhausen vorbeigeschaut. Die Freude über den bärtigen Besuch war gross – genauso wie der Appetit auf die frischgebackenen Grittibänz. Wir haben die schönsten Szenen auf Film festgehalten: