An 365 Tagen im Jahr bieten wir den bei uns lebenden Menschen mit Behinderung eine Heimat, in der sie einfach sie selbst sein können. Dabei ist kaum ein Tag wie der andere. Diese Vielfalt widerspiegelt sich in unserem Jahresbericht, der Ihnen einen Querschnitt über unsere breitgefächerten Aktivitäten vermittelt. Gleichzeitig finden Sie darin die detaillierte Jahresrechnung.
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Jahresbericht 2024 (PDF)
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Hier laufen die Fäden zusammen: In der Zentralen Verwaltung in Walzenhausen kümmern sich ausgewiesene Fachleute um alle zentralen Aufgabenbereiche. Dazu zählen die Buchhaltung, das Spendenwesen, die Personal- und Klienten-Administration, der Bereich Kommunikation & Marketing sowie die Informatik.
Kurze Wege, persönliche Kontakte und effiziente Prozesse – davon profitieren Angehörige, Partner oder Ämter genauso wie die Betreuerteams, die sich dadurch voll und ganz ihren Kernaufgaben widmen können.
Das Geschäftsleitungsgremium der Stiftung Waldheim bilden die Geschäftsleitung gemeinsam mit den fünf Standortleitungen. Als oberstes operatives Organ setzt die Geschäftsleitung die vom Stiftungsrat verabschiedete Strategie um. Kurze Wege und die Nähe der Geschäftsleitungsmitglieder zu den Mitarbeitenden sind die Grundlage für eine Heimat, die von offener Kommunikation und schneller Reaktionsfähigkeit geprägt ist.
Stiftungsrat seit 2018 (Aus- und Weiterbildung)
Martin Federer absolvierte nach seiner Grundausbildung zum diplomierten Krankenpfleger eine Weiterbildung zum Berufsschullehrer für Pflege und erlangte zudem das Diplom der Höheren Fachausbildung für Gesundheitsberufe. Von 2004 bis 2024 wirkte er als engagierte Lehrperson HF-Pflege Weiterbildung am Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe St. Gallen (BZGS). Über zwei Jahrzehnte hinweg prägte er die Ausbildung zahlreicher Pflegefachpersonen mit fachlicher Kompetenz, pädagogischem Feingefühl und einem tiefen Verständnis für die Praxis. Heute geniesst Martin Federer seinen wohlverdienten Ruhestand.
Stiftungsrat seit 2016 (Medizinische Fragen)
Milan Kalabic ist Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie. Er leitet als Chefarzt PZR und Verwaltungspräsident die Klinik Teufen. Deren Angebot umfasst ein modernes Therapieprogramm in der ambulanten psychosomatischen Behandlung und Rehabilitation für Burnout, somatoforme Schmerz- und Anpassungsstörungen.
Stiftungsrätin seit 2016 (Politische Kontakte)
Andrea Zeller, dipl. Sozialarbeiterin FH, MPA und Familienmediatorin, blickt auf ein langjähriges und engagiertes Wirken im sozialen Bereich zurück. Bis zum Erreichen des AHV-Alters leitete sie den Bereich «Familie, Soziales und Sucht» bei den Sozialen Diensten Mittelrheintal (SDM) und prägte diesen mit fachlicher Tiefe, Weitsicht und einem feinen Gespür für Menschen. Darüber hinaus engagierte sie sich als parteiunabhängige Vertreterin der Gemeinde Lutzenberg im Ausserrhoder Kantonsrat. Heute geniesst Andrea Zeller ihren wohlverdienten Ruhestand und bringt ihren grossen beruflichen Erfahrungsschatz im Stiftungsrat der Stiftung Waldheim ein.
Stiftungsrätin seit 2016 (Rechtsfragen)
Nicole Nobs hat ihr Rechtsstudium an der Universität St. Gallen absolviert und ist Partnerin der Kanzlei @vocate. Mit sicherem juristischem Gespür und strategischer Klarheit begleitet sie Privatpersonen wie auch Unternehmen bei der Lösung zivilrechtlicher Sachfragen. Ihr Fokus liegt dabei stets auf tragfähigen, einvernehmlichen Lösungen. Wenn nötig vertritt sie ihre Mandantinnen und Mandanten mit viel Fachwissen und Kompetenz vor erstinstanzlichen Gerichten sowie vor sämtlichen Rechtsmittelinstanzen.
Stiftungsrätin seit 2018 (Pflege und Betreuung).
Luzia Manser ist gelernte Krankenschwester, hat die Höhere Fachausbildung für Gesundheitsberufe (HFG) absolviert und verfügt über ein Diplom in Pflegemanagement sowie über einen Fachhochschultitel FH. Sie ist unter anderem Mitinitiantin des Hospiz-Dienstes Appenzell.
Vizepräsident des Stiftungsrates seit 2016.
Stiftungsrat seit 2006 (Bauliches, Finanzen).Reto Moggi ist selbständiger Unternehmer. Der dipl. Bau- und Umweltingenieur und Mediator war über 30 Jahre Inhaber und Geschäftsleiter eines Ingenieurunternehmens und ist heute in der Immobilienbranche tätig. Er engagierte sich auch in diversen Berufsverbänden, war als Verwaltungsrat tätig und er war auch politisch aktiv; u.a. von 1996 bis 2005 als Mitglied des Ausserrhoder Kantonsrates.
Präsidentin des Stiftungsrates seit 2017.
Stiftungsrätin von 2002 bis 2015.Marianne Koller-Bohl war von 2005 bis 2017 Ausserrhoder Regierungsrätin. Zudem führte sie von 2013 bis 2015 das Amt als Frau Landammann aus. Neben ihrer politischen Tätigkeit blickt sie auf eine erfolgreiche Berufskarriere im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen zurück: Von 1977 bis 1989 führte sie das Alters- und Pflegeheim Heinrichsbad in Herisau und von 1989 bis 2005 oblag ihr die Geschäftsleitung der Berit Klinik in Niederteufen.
Der Stiftungsrat bildet die oberste Führungsebene der Stiftung Waldheim. Er befasst sich mit strategischen Fragen und besteht aus sieben Fachpersonen, die sich ehrenamtlich engagieren. Das Gremium trifft sich jeweils in vier ordentlichen, halbtägigen Sitzungen pro Jahr; bei Bedarf aber auch häufiger.
Gebildet wird der Stiftungsrat durch Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, welche über langjähriges Wissen und hohe Kompetenz in ihren jeweiligen Ressorts einbringen. Der Stiftungsrat wacht über die Einhaltung der strategischen Stiftungsziele und nimmt das Jahresbudget sowie auch den Jahresabschluss ab.
«Tiere sind die besten Freunde des Menschen.» Diese Aussage kommt nicht von ungefähr: Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Menschen mit einer guten Beziehung zu Tieren emotional ausgeglichener, ja sogar glücklicher leben. Auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung Waldheim ist der Kontakt zur Tierwelt sehr bereichernd. Im Rahmen der Tagesstruktur kümmern sie sich um die vierbeinigen Mitbewohner, geben ihnen Futter oder sorgen für einen sauberen Stall. Dabei entspannen sie sich und tanken Selbstbewusstsein.
Deshalb werden wir künftig noch vertiefter auf die positive Wirkung der gestützten Tiertherapie setzen. Die Kosten für den Unterhalt von Gebäuden, Futter etc. werden nicht zuletzt auch durch Spenden gedeckt.
Mit den richtigen Utensilien und Vorrichtungen wird das Wohnheim zum inklusiven Spielplatz. Das bringt nicht nur viel Spass mit sich, sondern unterstützt auch die kognitiven, motorischen und sozialen Kompetenzen.
Mit strahlenden Gesichtern flitzen Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnheims Schönenbüel mit dem Go-Kart durch den Innenhof. Das stabile Spassmobil konnte die Stiftung Waldheim mit Spendenbeiträgen finanzieren.
Seit 2018 bietet Fabian Neubauer mit seiner Firma «Posso» seine innovativen Therapie-Hilfsmittel für Menschen mit besonderen Bedürfnissen an. «Posso» bedeutet im Italienschen «ich kann». Der Name der Firma steht damit für ihr Bestreben: «Meine Vision ist, dass Menschen mit besonderen Bedürfnissen durch meine Hilfsmittel mehr Selbstständigkeit erhalten und sich eigenständiger im Leben bewegen können», so Fabian Neubauer, der mit einer Cerebralparese zur Welt gekommen ist. Auch die Stiftung Waldheim konnte durch den Einsatz von Spendengeldern eine Auswahl an therapeutisch sehr wertvollen Produkte für die Bewohnerinnen und Bewohner beschaffen.
Fast täglich kommt es vor, dass jemand von der Bewohnerschaft zu einem Termin gefahren wird, sei es zum Arztbesuch, für eine kurze Besorgung, für den Transfer zu einem anderen Wohnheim etc. Dank einer grosszügigen Spende verfügen wir für solche Kurzstrecken über ein umweltfreundliches Elektrofahrzeug.
Und das Beste daran: die benötigte Elektroenergie produzieren wir mit unserer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Wohnheim Sonne gleich selber. Die grüne, kompakte Mobilität kommt allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnheims Sonne zugute. Für sie stellt das Fahrzeug ein Stück zusätzlicher Freiheit dar. Ganz im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention, welche für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung steht.
Gemeinsam eine Velotour ins Grüne unternehmen – was für viele von uns selbstverständlich ist, stellt für Menschen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung einen ganz besonderen Glücksmoment dar. Mit dem Velo unterwegs zu sein, eröffnet ihnen heute die Möglichkeit, an der frischen Luft etwas zu unternehmen und trotz ihres Handicaps die Freude an der Bewegung zu erleben.
Mit der Beschaffung von Rollstuhl-eBikes ermöglicht die Stiftung Waldheim den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Plus an Lebensqualität bieten. Diese Mobilität lässt sich jedoch nicht mit den herkömmlich verfügbaren Mitteln realisieren. Deshalb haben wir den Kauf der eBikes für unsere Wohnheime über Spendengelder finanziert.
Schwerelos durchs Wasser gleiten, Kraft und Energie tanken oder einfach mal abtauchen – in einem Therapiebad erleben Menschen mit Behinderung ganz besondere Momente der Entspannung und des Wohlbefindens. Es ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Lebensqualität.
Deshalb hat die Stiftung Waldheim im Neubauprojekt «Wohnheim Sonne» im Jahr 2016 ein Therapiebad realisiert. Die dafür nötige Investitionssumme wurde durch private Spenden und Vergabestiftungen finanziert.
Rauchige Röstaromen und die frische Luft der Natur. Kaum eine Zubereitungsmethode aus der Küche ist so alt wie das Grillen und kaum eine lieben wir mehr. So ein gemeinsamer Grillabend ist ja auch unschlagbar. Umso grösser ist die Freude bei den im Wohnheim Sonne lebenden Bewohnerinnen und Bewohnern über den neuen Outdoor-Grillofen. Damit können die Wohngruppen entspannte Grillabende mit Steaks und Co. unter freiem Himmel geniessen.
Wir danken an dieser Stelle sehr herzlich dem Personaldienstleister WILHELM AG St. Gallen, der die Beschaffung des Grillofens durch eine grosszügige Spende unterstützt hat. Das Bild zeigt von links nach rechts Werner Brunner, Geschäftsleiter der Stiftung Waldheim, Jacqueline Eugster Leiterin des Wohnheims Sonne sowie Roger Sträuli, COO der WILHELM AG.