Am Sonntag war es so weit: Sechs Klienten der Stiftung Waldheim haben beim abendlichen Betrieb des Kinos Rosental in Heiden mitgewirkt und ein Zeichen für Inklusion gesetzt – von der Ticketabgabe über den Barbetrieb bis hin zur Kinotechnik.
Hintergrund der Aktion sind die «Nationalen Aktionstage Behindertenrechte 2024», an denen verschiedene Institutionen aus der ganzen Schweiz teilnehmen. Dazu gehört es, dass die Protagonisten jeweils eine aktive und vor allem auch sichtbare Rolle im Rahmen eines besonderen Anlasses übernehmen.
In einer zweiten Runde werden am 14. Juni mehrere Klientinnen und Klienten mit Schauspielern des Theaters Diogenes in Altstätten ein gemeinsam erarbeitetes Theaterstück aufführen.
Die Klientinnen und Klienten der Stiftung Waldheim übernehmen für einmal das Kino Rosental in Heiden und gestalten es zu einem integrativen Betrieb um. Es werden Tickets verkauft, Projektoren hochgefahren, Filme eingelegt und die Kinobesucher mit Popcorn und Getränken versorgt. Passend dazu zeigt das Kino den französisch-schweizerischen Spielfilm «Presque» («Glück auf einer Skala von 1 bis 10»). Der Film zeigt auf humoristische aber auch tiefgründige Art, wie der verschlossene Leichenbestatter Louis und der philosophisch gebildete, aber durch eine zerebrale Lähmung körperlich beeinträchtigte Igor während eines Roadtrips von Lausanne nach Südfrankreich die Welt des jeweils anderen verstehen und akzeptieren lernen.
Mit diesem besonderen Filmabend setzt die Stiftung Waldheim ein Zeichen und regt die Öffentlichkeit dazu an, über die gesellschaftliche Integration von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung zu reflektieren. Hierfür schlüpfen gleich mehrere Klientinnen und Klienten in die Rolle der Kinobetreiber. Sie alle werden je nach persönlichen Stärken und Vorlieben in verschiedenen Bereichen des Kinobetriebs eingesetzt. Dabei zeigen sie, dass kognitiv beeinträchtigte Menschen auf ihre ganz eigene Art und Weise einen aktiven Beitrag in der Gesellschaft leisten können.
Das Diogenes Theater in Altstätten wird zur Bühne der Vielfalt und des gemeinsamen Schaffens: Eine aussergewöhnliche Theateraufführung steht bevor, bei der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf der Bühne stehen. In einer bewegenden Inszenierung zeigen sie, dass Kunst keine Grenzen kennt und Inklusion auch auf der Theaterbühne möglich ist.
Unter dem Motto «Was bedeutet Glück?» haben sich Klientinnen und Klienten der Stiftung Waldheim mit Theaterschauspielern zusammengefunden, um mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten ein berührendes Theatererlebnis zu schaffen. Ihre kreative Zusammenarbeit führt zu einer ganz besonderen Inszenierung, die Herzen berührt und gleichzeitig auch tiefgründigen Fragen nachgeht. Denn die Frage nach dem Glück bewegt alle Menschen, da sie das Streben nach innerer Zufriedenheit, Erfüllung und Wohlbefinden betrifft.
Diese wegweisende Produktion zeigt eindrucksvoll, dass die Bühne ein Ort der Begegnung und des Miteinanders sein kann. Mit Leidenschaft, Engagement und einem einzigartigen Talentmix setzen die Akteure ein Zeichen für eine inklusive Gesellschaft.
Erleben Sie die Magie des Theaters in einer unvergesslichen Vorstellung, die Grenzen überwindet und die Kraft der Gemeinschaft zelebriert. Seien Sie dabei, wenn Schauspiel und Inklusion verschmelzen und den Zuschauern neue Horizonte eröffnen.
Während eines Monats finden in der Schweiz Aktionen statt, die einen Beitrag zur Umsetzung der UNO-Behindertenrechtskonvention leisten. Möchten Sie mehr über die Anlässe, Initiativen und Hintergründe erfahren?
Dann besuchen Sie die Webseite von «Zukunft Inklusion».
Der traditionelle Muttertagsbrunch der Stiftung Waldheim war erneut ein herzliches und freudvolles Ereignis, das die Wertschätzung und Liebe für Mütter in der Gemeinschaft zum Ausdruck brachte. Der Anlass bot eine Gelegenheit für Klientinnen und Klienten, Mitarbeitende und Gäste aus nah und fern, sich in einer entspannten und genussvollen Atmosphäre zu treffen.
Passend dazu strahlte auch die lang ersehnte Frühlingssonne um die Wette. Wir freuen uns schon heute auf die nächste Ausgabe im kommenden Jahr.
Bei der Stiftung Waldheim haben Sie die einzigartige Möglichkeit, durch eine Tierpatenschaft das Leben unserer Klientinnen und Klienten zu bereichern. Mit Ihrem Engagement schenken Sie nicht nur unseren Tieren ein gutes Leben – Sie schenken auch den Menschen, die bei uns wohnen, Freude, Nähe und wertvolle Momente des Glücks.
Ziemlich beste Freunde – und mehr als dasIn unseren Wohnheimen spielen Tiere eine zentrale Rolle:
Der Kontakt mit Tieren…
Unser One-Health-AnsatzWir glauben an die enge Verbindung zwischen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt. Dieses ganzheitliche Konzept wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die persönliche Entwicklung aus – für alle Beteiligten.
Mit Ihrem monatlichen Patenbeitrag sorgen Sie für den Unterhalt eines unserer Tiere. Sie geniessen das Götti-/ Gotti sein und leisten gleichzeitig ein wertvolles Engagement für tiergeschützte Therapieeinheiten.
CHF 20 - Futter und Unterhalt
CHF 30 - Katzen/ Hühner
CHF 40 - Ziegen
CHF 50 - Alpakas und Lamas
CHF 70 - Pferde
Ihre Patenschaft bedeutet:
Regelmässige Versorgung und Pflege der Tiere
Unterstützung von tiergestützten Therapieeinheiten
Freude und Lebensqualität für unsere Klientinnen und Klienten
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Stiftung WaldheimKronenwies 12369428 Walzenhausen
Leon
Moe
Toutenchamon
Miggi
Tim
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Lano
Wendy
Ristretto
Muschu
Lisa
Elisha
Mona
Bionda
Fridolin
Katla
Neisti
Sunny
Cali
Hulk
Leika
Nemo
Dede
Juliette
Lin
Samba
Es war ein Tag voller Leben und Lachen, als am allerletzten Aprilwochenende das neue Gartenareal des Wohnheims Bellevue offiziell eingeweiht wurde. Nach dem unerwarteten Wintereinbruch zeigte sich auch das Wetter wieder von seiner sonnigen Seite und trug damit zu einem rundum gelungenen Anlass bei.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus nah und fern nahmen die Gelegenheit wahr und erkundeten das umgestaltete Gartenareal mit dem neu erstellen Bauensemble aus Lama- und Ziegenbehausung sowie auch Garagentrakt. Und während sich die Erwachsenen mit den baulichen Neuheiten und dem Heimbetrieb vertraut machten, hatten die jüngsten Gäste Spass auf der Hüpfburg.
Das Highlight des Tages war der feierliche Einzug der drei Lamas Amon, Tim und Lano, die ihre neue Behausung endlich in Beschlag nehmen konnten. Umso schöner war dann auch die Überraschung, die Gemeindepräsident Michael Litscher mit im Gepäck hatte. Mit der symbolischen Übergabe eines Stofflamas kündigte er ein besonderes Geschenk der Gemeinde Walzenhausen an: Nämlich Moe, das junge Lama, das derzeit noch auf das Herdenleben angewöhnt wird, bevor es dann in einigen Wochen den Lamabestand der Stiftung Waldheim komplettiert.
Wir möchten uns bei allen bedanken, die gekommen sind, um diesen Tag mit uns zu teilen. Ihr Enthusiasmus und Ihre Unterstützung machen solche Projekte erst möglich. Wir freuen uns darauf, Sie bald wieder an einem unserer Anlässe begrüssen zu dürfen.
Hier finden Sie den filmischen Rückblick auf diesen besonderen Tag.
Im Sommer hat unser Olympionike Andreas Imhof zwei Goldtrophäen an den Special Olympics World Games Berlin 2023 gewonnen. Er konnte in den beiden Disziplinen «Reiterwettbewerb» und «Geschicklichkeitsparcours» die Konkurrenz souverän hinter sich lassen. Für diesen aussergewöhnlichen Erfolg wurde er kürzlich gemeinsam mit seiner Teamkollegin und Goldmedaillengewinnerin Lea Perren mit dem Anerkennungspreis des Sportamtes Baselland geehrt. Dabei ist auch ein kleines Filmportrait entstanden. Andreas spricht darin über seine grossartige Leistung und über seine Freude am Pferdesport, dem er sich im Reithof Rüti mit voller Hingabe widmet.
Am 3. Dezember wiederholt sich der internationale Tag der Menschen mit Behinderungen zum dreissigsten Mal. Zeit, um auf das Erreichte zurückzuschauen. Zeit auch, um die Teilhabe und Selbstbestimmung noch mehr zu fördern. So wie die Organisationen und Betriebe, bei denen gleich mehrere Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung Waldheim am «Tag im Gwerb» eine aktive Rolle in der Arbeitswelt übernommen haben. Ein grosses Dankeschön an alle, die sich für dieses wertvolle Stück Inklusion stark machen.
Vorurteile und Barrieren abbauen
Seit 2005 wird der «Tag im Gwerb» von verschiedenen Gewerbebetrieben aus der Region unterstützt. Dabei zeigen kognitiv beeinträchtigte Menschen, wie sie auf ihre ganz eigene Art und Weise einen aktiven Beitrag in der Arbeitswelt leisten können. Gleichzeitig werden mit der Aktion Barrieren abgebaut und frische Denkanstösse für das gesellschaftliche Miteinander vermittelt.
Seit 1943 ist die Stiftung Waldheim die familiäre Heimat für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung – wo man so sein kann, wie man ist und so sein kann, wie man will. Mit einem bunten Tag der offenen Tür im Wohnheim Sonne in Rehetobel haben wir kürzlich unseren 80. Geburtstag und das pralle Leben gefeiert. Herzlichen Dank den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern. Ihr habt diesen Tag der Begegnung und der gegenseitigen Wertschätzung zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Ein spezieller Dank geht zudem an Nicolas Senn, der dank seinem grossen Können am Hackbrett für sehr viele strahlende Augen gesorgt hat. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal …
Eine top motivierte Mannschaft, talentierte Teamplayer und grünweisse Leidenschaft – mit dem FC St. Gallen verbindet uns so einiges. Deshalb war die Freude gross, als uns der Verein zu einem Besuch auf das Trainingsgelände Gründenmoos eingeladen hat. Herzlichen Dank für diesen inklusiven Steilpass. Das signierte Shirt erhält selbstverständlich einen Ehrenplatz …
Wir wünschen dem FC St. Gallen einen erfolgreichen Saisonstart und euch allen wundervolle Sommertage.
Es ist soweit: Am 1. Juli feiern wir das 80-jährige Bestehen der Stiftung Waldheim. In dieser langen Zeit haben wir uns nicht nur zur familiären Heimat für Menschen mit Handicap entwickelt, sondern auch zur attraktiven Arbeitgeberin für 300 Voll- und Teilzeitangestellte sowie als zuverlässige Partnerin für zahlreiche Unternehmen aus der Region Ostschweiz.
Seit 1943 hat das Leben in unseren Wohnheimen unzählige Geschichten geschrieben. Jede einzelne davon zeigt, dass wahre Stärke in der Vielfalt und im Miteinander liegt. Dort, wo die grossen Momente des Lachens, der Freude und natürlich auch der Sorge und der Traurigkeit geteilt werden, dort ist Heimat.
Diesen langen Weg hätten wir ohne die grosse Unterstützung und Hingabe der Mitarbeitenden, der Freiwilligen sowie Spender und Unterstützer niemals gehen können. Danke, dass ihr gemeinsam zur Lebensfreude der bei uns lebenden Menschen beiträgt. Wir freuen uns auf die nächsten 80 Jahre und auf eine Welt, in der das Andere schon längst das Gleiche ist.
Die Goldrakete vom Reithof Rüti hat gezündet - und das gleich zweimal. Hoch zu Ross hat unser Olympionike Andreas zwei Goldtrophäen von den Special Olympics World Games Berlin 2023 nach Hause gebracht. Wir sagen herzliche Gratulation zu diesem grossartigen Erfolg.
Die Interaktion mit Pferden hat einen grossen Mehrwert für Menschen. Besonders gross ist dieser Mehrwert, wenn die Pferde von Menschen geführt werden, die unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Genauso wie an der Gymkhana, die der Reithof Rüti kürzlich durchgeführt hat.
Neben der möglichst rasanten Bewältigung des Geschicklichkeitsparcours standen vor allem das gemeinsame Erlebnis und die Stärkung des Teamgedankens im Vordergrund. Wir danken allen Teilnehmenden für ihren sportlichen Einsatz. Ihr seid alle Sieger!